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Implantologie

Zahnimplantat

Bei einem Implantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel. Vom Prinzip her, stellt ein dentales Implantat eine Schraube dar, die im Kieferknochen verankert (implantiert) wird zur späteren Aufnahme einer Krone, Brücke oder Prothese.

Es gibt schrauben- oder zylinderförmige Systeme, die je nach Fall, im Schnitt zwischen 8-16mm lang sind.

Beim setzten eines Implantates handelt es sich um einen kleinen zahnärztlichen, ambulanten Eingriff, der schmerzfrei und unter örtlicher Betäubung stattfindet.

Befindet sich am Ort der Implantation nicht ausreichend Knochen, kann der Zahnarzt vor dem Eingriff den Kieferknochen aufbauen (Augmentation).

Zahnärztliche Implantate bestehen meistens aus dem Metall Titan und durch die speziell gestaltete Oberfläche verwachsen sie sehr gut mit dem Kieferknochen. Als fest verwachsene Pfeiler können sie dann mit Kronen, Brücken oder Prothesen versorgt werden. Für den Patienten stellt der implantatgetragene Zahnersatz einen Gewinn der Lebensqualität dar, da Implantate nach einer kurzen Eingewöhnungsphase nicht mehr als Fremdkörper wahrgenommen werden. 

Durch Implantate ist es z.B. möglich bei einem zahnlosen Oberkiefer, eine gaumenfreie Prothese herzustellen, welche eine deutlich höheren Tragekomfort darstellt als z.B. die klassische Prothese.

Durch den festen und sicheren Sitz der Implantate ist es dem Patienten möglich so gut wie alles zu essen, abbeissen von festen Äpfeln oder hartem Brot stellen kein Problem dar.

Ein weiterer Vorteil von Implantaten zeigt sich bei der Lückenversorgung. Mittels eines Implantates besteht die Möglichkeit die die Lücke begrenzenden Zähne zu schonen und nicht zu beschleifen, wie es bei einer klassischen Brückenversorgung der Fall wäre.

Da das zahnärztliche Implantat im Knochen verankert ist, werden die auftretenden Kaukräfte über das Implantat auf den Kieferknochen übertragen, was zum Erhalt des Knochens beiträgt. Bei Zahnverlust wird der umgebende Kochen nicht mehr funktionell beansprucht, was Knochenverlust zu Folge hat.

Bevor es zu einer Implantation kommt, müssen je nach Patient gewisse vorbereitende Maßnahmen durchgeführt werden. Sämtliche sanierungsbedürftige Zähne sollten saniert sein. Besteht z.B. eine Parodontitis (chron. Zahnfleischentzündung) muss erst die Behandlung der Parodontitis erfolgen, um eine entzündungsfreie Mundhöhle zu schaffen.